Schlecht-Wetter-Beschäftigung

Schlecht-Wetter-Beschäftigung

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!

Dieser Weisheit stimme ich zu 98% zu! Regen hindert mich nicht daran, mit meinem Wirbelwind nach draußen zu gehen. Im Gegenteil! Matschhose, Regenjacke und Gummistiefel an und los geht es. Er liebt es in und durch Pfützen zu springen und im Matsch wühlen zu können.

Aber mal ehrlich! Wollt ihr wirklich jedes Mal bei Regen raus? So gut es auch ist, wenn der Nachwuchs möglichst viel an die frische Luft kommt, es ist kein Weltuntergang, wenn dies hin und wieder mal nicht geht. Hat man einen Hund, der einem die Wohnung auseinandernimmt oder zukotet, wenn er mal nicht raus kommt, ist das natürlich was anderes. Da wir aber nur Sklaven einer fast tauben 18jährigen Katze sind, müssen wir zum Beispiel nicht unbedingt immer vor die Tür.
Mal abgesehen davon, gibt es ja auch Wetter (das sind die 2%, die ich der oben erwähnten Weisheit abspreche), bei dem man nicht wirklich mit Kleinkind vor die Tür will. Bei Hagelkörnern, die so groß wie Tischtennisbälle sind oder bei orkanartigem Sturm zum Beispiel. Wenngleich sowas in Deutschland zugegebenermaßen nicht ganz so häufig vorkommt.

Nun sind gerade Babys und Kleinkinder nicht gerade bekannt dafür, sich gut alleine beschäftigen zu können. Wenn überhaupt, können Sie es nur für kurze Zeit. Mein Wirbelwind hat es in den letzten 15 Monaten ein wenig gelernt, aber das variiert je nach Laune auch immer mal wieder. Wenn man dann ca. 6-8 Stunden (die restliche Zeit geht für Essen, schlafen und Windeln wechseln drauf) am Tag bespaßen muß, können einem schon mal die Ideen ausgehen.

Hier also meine 13 Tipps für die Tage im Haus:

  • Verstecken (funktioniert ab dem Krabbelalter und wird meist geliebt; gerade anfangs aber nur so, dass dein Kind dich sofort sieht, denn sonst bekommt es Angst)
  • Fangen spielen (einfach um Tische, Sofas, Betten usw.)
  • toben (mein Wirbelwind liebt es, auf uns zu sitzen, liegen oder stehen und rumzutollen und Quatsch zu machen; in die Luft geworfen oder an den Beinen kopfüber hängen gelassen zu werden ist auch sehr beliebt)
  • mit Fingermalfarben „rumsauen“ (am besten ohne Kleidung, nur mit Windel und danach direkt in die Wanne)
  • Luftballonfussball oder Seifenblasen fangen
  • ein Trommelkonzert mit Töpfen, Schüsseln und Kochlöffel
  • Kinderbücher schauen (hat mein Wirbelwind erst lieben gelernt, nachdem ich uns eine gemütliche Lese- und Kuschelecke eingerichtet habe)
  • spielerische Förderung der aktuell lernenden Fähigkeiten (drehen, krabbeln, laufen, mit Löffel essen, Verschlüsse auf- und zudrehen usw.)
  • ein ausgiebiges, gemeinsames Bad zu zweit oder dritt, bei dem die Wanne voller Spielzeug ist (gut mit der Fingermalfarbensauerei vorher zu kombinieren)
  • Musik hören, zu der es Bewegungsspiele gibt (mein Wirbelwind bewegt zu jeder Musik einen oder auch beide Arme wie ein Rapper rhythmisch auf und ab und zum Lied „Wenn du fröhlich bist“ klatscht er, stampft mit den Füßen und schnippt mit den Fingern – wenngleich auch lautlos )
  • Fliegen fangen (klingt vielleicht blöd, aber jage mal mit deinem Kind einer Fliege hinterher und du wirst sehen, wieviel Spaß es dabei hat)
  • Insekten suchen ( für Phobiker natürlich nicht geeignet, aber mein Wirbelwind liebt es durchs Haus zu gehen oder getragen zu werden und irgendwelche Käfer, Fliegen oder auch Spinnen zu suchen und freut sich unheimlich, wenn er etwas findet)
  • Kartonauto (ein Karton an dem du einen Gürtel befestigst, das Kind reinsetzt und durch die Wohnung ziehst)

 

Und wenn euch die Decke dann doch zu sehr auf den Kopf fällt, ist ein Besuch im Hallenbad oder bei der besten Freundin (die vielleicht auch ein Kind hat) vielleicht das Richtige für euch!

Im diesem Sinne… Lasst es euch gut gehen und tut, was auch immer ihr mögt und für richtig haltet!

Eure
Susanne

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