Welche Eigenschaften Dir als Mutter helfen können

Welche Eigenschaften Dir als Mutter helfen können

Um Mutter zu werden muss man (Gott sei Dank) noch keine Qualifikationen nachweisen können. Das wäre in wenigen Ausnahmefällen zwar durchaus wünschenswert, doch im Allgemeinen sind wir Frauen ja mit einem hervorragenden Mutterinstinkt gesegnet, der uns so manche Entscheidung  darüber, wie wir reagieren (meist zu Gunsten des Kindes) „abnimmt“. Nun gibt es aber trotzdem Eigenschaften einer Mutter, die den Umgang mit einem Kind etwas einfacher gestalten können. Wenn man sie denn hat…

 

Die fünf, meiner Meinung nach, hilfreichsten sind:

 

  1. Geduldig sein – Das ist von diesen fünf Punkten definitiv mein Schwachpunkt, an dem ich noch arbeite! Eigentlich dachte ich immer, ich sei total geduldig. Seit mein Wirbelwind da ist, weiß ich, daß eher das Gegenteil der Fall ist. Babys/Kinder haben ihr eigenes Tempo. Sie kennen keine Termine und keine Zeit. Sie leben und wirken im Jetzt. Eigentlich etwas, was wir uns bei ihnen abgucken sollten. Dennoch fällt es vielen (unter anderem auch mir) so unendlich schwer, die Kleinen einfach mal machen zu lassen. Dinge immer und immer wieder auszuprobieren, bis sie es hin bekommen. Selbst, wenn kein Zeitdruck da ist, muss ich meinen inneren Impuls einzugreifen, stark zurücknehmen. Manchmal schaffe ich das nicht. Mein Mann korrigiert mich dann öfters mal. Was mich dann ärgert, weil ich merke, dass ich mal wieder zu ungeduldig war.
  2. Flexibel sein – Kinder verändern sich gerade in den ersten 3 Jahren wahnsinnig schnell. Was völlig normal ist, wenn wir bedenken, wieviel Neues sie täglich dazulernen. Dieses Verändern bringt mit sich, dass man als Eltern flexibel sein sollte. Denn was ein Kind heute noch toll findet oder toleriert, kann Morgen schon ein Weltuntergang für es bedeuten. Starr am Gestern festzuhalten bringt da rein gar nichts. Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt.
  3. Kreativ sein – Wenn die Welt der Kinder sich ständig ändert, ist es gut, wenn man ihnen nicht nur mit Flexibilität und Verständnis, sondern auch mit Kreativität durch diese so manches Mal beängstigenden Veränderungen hilft. Häufig ist gerade in den Schüben, während denen sie so viel lernen, das Wickeln oder Auto fahren zum Beispiel besonders schwierig. Mit kreativen Ideen kann man diese plötzlich so schwierig gewordenen Situationen oft deutlich entschärfen!
  4. Vorbild sein – Nein, das bedeutet nicht perfekt zu sein! Es heißt lediglich, dass man seinem Kind alles, was einem wichtig erscheint, vorleben sollte. Ein Kind in eine gewünschte Richtung zu „formen“,  ist um einiges einfacher, wenn man es einfach durch vormachen freiwillig dazu animiert, als wenn man es mit Druck und Zwang versucht. Das bedeutet zwar oft, dass die Kinder länger brauchen, um etwas zu verinnerlichen, aber dafür nimmt es deutlich den Stress und Ärger raus. Und letztendlich lässt du damit deinem Kind die freie Wahl.
  5. Konsequent sein – Ich halte Konsequenz bei Kindern für sehr wichtig, um ihnen Unsicherheiten zu nehmen und persönliche Grenzen deutlich zu machen. Wovon ich aber wenig halte, ist Verbohrtheit und Machtkämpfe. Es geht beim konsequent sein nicht darum, zu demonstrieren, wer am längeren Hebel sitzt oder einfach nur ums durchsetzen. Fehler darf und sollte man sich auch im Umgang mit Kindern eingestehen um authentisch bleiben zu können. Wenn du also merkst, dass zum Beispiel dein Verbot auf einem Irrtum beruht, sei fähig, dich bei deinem Kind für den Fehler zu entschuldigen und das Verbot wieder aufzuheben. Dadurch lernt dein Kind erstens, dass auch du nicht fehlerfrei bist, zweitens, dass es ok ist, Fehler zu machen und drittens, dazu zu stehen.

 

In diesem Sinne… seid geduldig, kreativ, flexibel, vorbildlich und liebevoll konsequent!

 

Eure
Susanne
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